Wie das uuuhmami wurde, was es ist — eine Geschichte über Veränderung
28. November 2019. Erste Gäste, volles Haus, 800.000 Euro Investition. Ein Restaurant in Heidelberg, für das wir alles gegeben hatten — und das von Anfang an ausgebucht war.
Zweieinhalb Monate später: 150 Gäste am Samstag. Acht am Sonntag. Dann der Lockdown.
Was folgte, war die härteste Zeit. Über 40.000 Euro laufende Fixkosten pro Monat, ein Team, das wir nicht im Stich lassen wollten, und ein Konzept, das neu gedacht werden musste. Das uuuhmami hatte als reines Sharing-Restaurant in Heidelberg eröffnet — große Gemeinschaftstische, alles zum Teilen. Das Konzept wurde angepasst. Alle Tische zersägt, neu aufgebaut. Aus Sechsern wurden Zweier. Die Speisekarte drei-, viermal neu geschrieben.
Was das uuuhmami heute ist, entstand aus diesem Prozess.
Johanna kam 2020 als Aushilfe und blieb — aus der Aushilfe wurde eine Geschäftsführerin, die das Restaurant täglich prägt. Leander brachte den Blickwinkel mit, den man sich in Küchen bei Paul Bocuse, Daniel Boulud und der Schwarzwaldstube erarbeitet: dass Qualität eine Haltung ist. Ellis hatte das Restaurant gebaut, weil er Orte schaffen wollte, an denen Menschen sich wirklich begegnen — das Lagerfeuer, wie er es nennt. Der Ort für das erste Date, den Hochzeitstag, den Abend, der in Erinnerung bleibt.
Das uuuhmami in Heidelberg ist heute genau das: ein Restaurant, das aus Überzeugung entstanden ist. Und das jeden Abend daran arbeitet, diesem Anspruch gerecht zu werden.